1. Studium
  2. Eigene

Arbeiten auf dem Dach

Um der Aufgabenstellung der größtmöglichen Flexibilität im Raumprogramm gerecht zu werden, wurde für diesen Entwurf eine Stahlskelettkonstruktion gewählt. So können die Trennwände unabhängig von der eigentlichen Konstruktion eingeteilt werden. In Kombination mit mobilen Stellwänden erhält man so variable Raumgrößen. Im Entwurf wurde auch auf ein entspanntes Arbeitumfeld für die Studenten geachtet. So gibt es neben der Außenarbeitsfläche auch noch ein Relax-Bereich mit Teeküche und eigener Dachterrasse.

Die vertikalen IPE-Tragprofile sind auf die bestehenden Tragachsen gestellt, die FFB-Höhe liegt ca. 60cm über der OK der bestehenden Dachfläche, somit scheint der aufgesetzte Baukörper über dem eigentlichen Gebäude zu „schweben“. Die leichte, schimmernde Fassade aus Edelstahl-Drahtgewebe verstärkt diesen Effekt noch, diese lässt den Aufbau, der eigentlich aus 3 Teilen (Seminarraum, Außenfläche und 2.Fluchttreppenhaus) besteht als homogene Fläche erscheinen. Die vorgehängte Fassade dient außerdem der natürlichen Verschattung, ohne den Blick nach außen zu behindern.